Was das Internet mit Mutti gemeinsam hat

Falls du nicht meine Mutti bist – die Liste beginnt unter dem Bild. Und sonst: Nein, es betreffen dich nicht alle Punkte und doch, ich hab‘ dich lieb.

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Es ist deine Nabelschnur zur Welt

DU WILLST GAR NICHT WISSEN, WAS ES ALLES ÜBER DICH WEISS.

Wenn du etwas suchst und es das Internet nicht findet, findet es niemand. (Ausser Mutti vielleicht.)

Eine Woche ohne? Locker!


Vergisst nie, was du Peinliches vor 13 Jahren gemacht hast- schliesslich gibt es ja Fotos davon.

Wenn es die ganze Zeit um dich ist, geht es dir ganz schön auf den Sack
Du fühlst dich beobachtet.

„WAS MACHST DU GERADE?“

Kennt alle Geburtstage und erinnert dich daran, ob du willst oder nicht.

„Hast du Hunger? Hast du Durst? Hast du genug geschlafen? Ist mir egal, ich habe trotzdem eine Lösung.“

In 10 Minuten hast du einen Termin „KÜCHE UND BAD PUTZEN!“

Wenn du es nach einer langen Zeit endlich wieder hast, bist du schon irgendwie erleichtert. Aber du kannst ja auch analog: Du gehst offline. Und wieder online: schliesslich lesen sich Posts über Nachbars Büsi nicht von alleine.

„Schau mal, das wäre doch was für dich!“ (Wäre es nicht.)

Bringt peinliche Fotos aus deiner Vergangenheit ans Tageslicht und lässt alle, die es nicht interessiert, auch daran teilhaben.

Es streikt, weil:„Weisst du, wenn du etwas willst, muss es immer sofort und nullkommaplötzlich sein – was aber, wenn ich jetzt gerade nicht will?“

Du liebst es.

Vielleicht ist diese „Internetsucht“ und der Smartphone-Satan, der uns permanent in seinen Bann zieht, doch kein so asozialer Trend? Sondern nur ein verlängerter Arm von Zuneigung, sprich Teil unseres Soziallebens?
Ich sage ja nur vielleicht.